Hilfe Hotchkiss M201

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Sveny
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Hilfe Hotchkiss M201

Beitrag von Sveny »

Hallo ihr Lieben,

ich habe vor 15 Jahren einen Hotchkiss M201 geerbt und habe diesen nun aus der Scheune geholt.
Er ist mit neuen Batterien und provisorischem Tank (Kanister und Schlauch) :D direkt angesprungen.
Jetzt möchte ich natürlich dem guten Stück auch ein bisschen Liebe entgegen bringen.

Ich habe Hoffnung das ich hier jemanden finde der mich bei eventuellen Fragen etwas unterstützen kann.

Liebe Grüße

Sveny

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ERNIE
Master Jeeper
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Re: Hilfe Hotchkiss M201

Beitrag von ERNIE »

Erstmal spannend, dass er nach so vielen Jahren gleich angesprungen ist.
Über etwas frisches Öl wäre er zuvor sicherlich dankbar gewesen. Das solltest Du wohl spätestens jetzt in Angriff nehmen.

Wenn Du Fragen hast, stell sie einfach, es findet sich bestimmt jemand im Forum, der eine passende Idee hat.
Für den allgemeinen Austausch schau doch einfach bei einem Stammtisch in Deiner Nähe vorbei.
Gruß ERNIE - [Wrangler JKU Rubicon 3.6]

Sveny
Rookie
Beiträge: 2
Registriert: Dienstag 28. Juli 2020, 20:28

Re: Hilfe Hotchkiss M201

Beitrag von Sveny »

Da fängt mein Problem schon an.
Ich habe über so viele verschiedene Motoröle für dieses Fahrzeug gelesen, das ich jetzt noch mehr verwirrt bin als vorher.

Genauso interessant wäre es zu wissen, was Ihr von einer Tankbeschichtung haltet.
Mir wurde erzählt es gäbe Unternehmen die dem Tank beschichten können ohne das er wieder rostet?

Oder würdet ihr empfehlen einen neuen Tank zu verbauen ?

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ERNIE
Master Jeeper
Beiträge: 466
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Re: Hilfe Hotchkiss M201

Beitrag von ERNIE »

Oh, das sind wohl wirklich zwei "Glaubens-Themen". Eine endgültige und eindeutige Antwort wirst Du wohl nicht bekommen.

Ich habe keinen so alten Wagen, aber ich würde es mal so betrachten: Die Fahrzeuge sind für den Kriegseinsatz unter rauhen Bedingungen konstruiert worden. Der (die) Hersteller wollte(n) sicherlich keinen Ärger haben und hat wohl gemäß dem Motto "Viel hilft viel" gebaut.
Nun stellen wir uns die Frage, welche Güte die Motorenöle zur Zeit des zweiten Weltkrieges hatten.
... und überlegen, ob manche modernere Technologie vielleicht doch auch für alte Motoren gut sein kann (früher war nicht alles besser). Ich will damit sagen, dass ich nicht viel Geld für irgendwelches "Retro-Öl" ausgeben würde.

In den US-Militärfahrzeugen der 80er Jahre wurde - wenn ich mich recht entsinne - oft 10W30 verwendet. Ich könnte mir vorstellen, dass dies auch für Deinen Hotchkiss ein solider Kompromiss ist.
Mit 15W40 bist Du etwas dichter am "Retro-Öl" (20W50, wenn ich mich nicht irre).

Nach 15 Jahren Standzeit ist das Öl in Deinem Motor wohl so verharzt und mit Wasser angereichert, dass selbst die billigste, zäheste Plörre, die Du im Laden kaufen kannst, besser für den Motor ist, als ihn auch nur noch ein einziges mal mit dem Alt-Öl zu starten. - Das soll nicht heißen, dass ich den Kauf solcher Plörre empfehle!!

Ein echter Liebhaber würde den Motor womöglich sogar zerlegen und reinigen, bevor er ihn weiter benutzt. Ich sag ja: "Glaubens-Fragen". ;-)
Gruß ERNIE - [Wrangler JKU Rubicon 3.6]

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Daniel
Röhrls Bruder
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Re: Hilfe Hotchkiss M201

Beitrag von Daniel »

Zum Tank noch was:

viele Militärfahrzeuge bis in die jüngste Zeit hinein, zum Beispiel der Mercedes oder Puch, Modell G, haben einen innen verbleiten Tank. Einmal als Korrosionsschutz, zum anderen als "Puffer", falls mal ein erbeutetes Benzin zu wenig Klopffestigkeit aufweisen sollte.

Wenn es dir weniger auf Originaltreue ankommt als auf Funktionalität, dann würde ich einen moderneren Kunststofftank verwenden.

idS Daniel
irgendwann beschränkt man sich auf das Wesentliche

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